Der goldene September – Ernte auf meinem Balkongarten

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Balkon Garten Gemüse Ernte

Ich heisse Tina und habe zwar nur einen kleinen Balkongarten, doch dank cleverer vertikaler Gartenbeets habe ich meinen Balkon in ein wahres Paradies für Gemüse verwandelt. Wir haben Ende August und bald beginnt der wunderschöne Altweibersommer im September. Auf meinem Balkon, reifen seit dem Frühjahr Tomaten, Paprika, Brokkoli, Kürbis und Basilikum. Es ist einfach so wunderbar. Jeden Tag aufs Neue, wenn ich die vollen Tomatenstauden sehe, wie sie tief rot in der Sonne funkeln, freue ich mich. Jede Tag aufs Neue, hüpft mein Herz vor Freude, wenn ich meine immer noch wachsenden und reifenden Kürbisse und Brokkoli-Köpfe sehe. … und der Duft des frischen Basilikum, der meinen ganzen Balkon erfüllt. Das kann nur von den vollen roten und gelben Paprika getoppt werden. Ich bin zufrieden mit meiner Gemüseernte aus meinem Balkon Garten. Doch genau darum geht es. Wie ernte ich mein reifes Balkongemüse?

Frischer Brokkoli vom Balkon

Brokkoli ist ein recht kniffliges Gemüse. Stellt man es richtig an, so hat man von Juni bis in den frühen Herbst immer frische Brokkoliröschen. Dafür schneide ich seit Juni (Aussaat war im brokkoli balkonMärz) regelmäßig meine Brokkoli Köpfe. Das bringt gutes frisches Gemüse auf meinen Teller und neuen Wuchs bei der Pflanze. Die Seitentriebe sind auch regelmäßig zu schneiden. So wird mehr Energie der Pflanze in die Produktion der Röschen gesteckt und die Ernte wird noch reicher. Eigentlich kann ich meine Brokkoli Pflanze bald einwintern. Dazu sind die kompletten Köpfe abzuschneiden. Am besten den gesamten Kopf vom Trieb drehen. Das verletzt die Pflanze am wenigsten und auch im nächsten Jahr kann ich wieder ernten. Ich darf nur nicht das Düngen vergessen. Mein Dünger der sich bewährt hat auf Amazon.de >KLICK<

Balkonkürbis richtig ernten

Noch ein wenig muss ich mich gedulden. Den Klopftest habe ich bereits gemacht. Was der sagt? balkonkürbisWenn der Kürbis sich dumpf und hohl anhört, ist das ein Reifezeichen. Ebenso wie die satte orange Farbe, der trockene Stielansatz und die harte Schale. Aber wenn es ans Ernten geht, dann wird der Kürbis mit ordentlich Stielansatz geerntet. Das macht ihn haltbarer. Am besten den Kürbis mit einer scharfen Gartenschere von der Pflanze trennen. Blütenansätze, auch die eingetrockneten, werden übrigens am Gemüse gelassen. Schon ist der Kürbis geerntet.

Viele kleine Paprikas

Die ersten grünen Paprika konnte ich schon pflücken. Doch ich mag auch die süßen, roten Paprika. Darauf muss ich noch ein wenig warten. Das ist aber auch das schöne an der Paprikapflanze. Sie balkonpaprikakann über einen längere Zeitraum nach Bedarf abgeerntet werden. Geerntet werden die Früchte mit einem scharfen Messer. Einfach den Stel von der Pflanze schneiden und darauf achten, dass die Frucht nicht beschädigt wird. Die Paprika bietet sich übrigens an in den frühen Morgenstunden mit den ersten Sonnenstrahlen zu ernten.

Tomaten pflücken und genießen

Tomaten ernte ich von der Staude, wenn sie schön rot und saftig sind. Dabei achte ich darauf, dass kirschtomaten balkongartenmeine Pflanzen nicht zu voll werden (können sie auch gar nicht, weil ich es nie abwarten kann, bis die nächsten aromatischen Früchte gereift sind). Bald wird es aber zu kalt draußen und ich muss meine gesamte Ernte abtragen. Dafür wird einfach am oberen Fruchtstielansatz leicht gedrückt. Ist die Tomate reif, so fällt die Frucht in meine Hand. Ist sie noch nicht reif, so bleibt sie am Stielansatz. Wenn ich die Kelchblätter an der Tomate lasse, halten diese sich übrigens länger … und sie verlieren auch nichts an Geschmack.

Genueser Basilikum

Ich wusste es war eine brillante Entscheidung die Tomaten gemeinsam mit dem Basilikum zu pflanzen. Die beiden haben sich in diesem Jahr einfach vortrefflich ergänzt. Meine Tomatenernte balkonbasilikum genueserauf Balkonien war noch nie so umfangreich und auch mein Basilikum ist buschig, dicht und saftig grün mit riesen Blättern. … und zwar so buschig, dass ich dieses Jahr sogar Basilikum trocknen kann. Nutze ich nur einige Blätter, so zupfe ich immer die schönsten von oben. Hier schneide ich auch regelmäßig nach. Immer oberhalb der Blattachse. Auch lasse ich keine Blüten nachwachsen, denn das zieht Energie aus der Blätterproduktion.
Zur kompletten Ernte nehme ich übrigens die gesamte Pflanze samt Wurzelwerk aus der Erde. Ich muss nur aufpassen, dass ich meine Tomatenstauden nicht zu sehr verletzt. Hab ich die ganze Pflanze hänge ich sie Kopfüber zum Trocknen in meinen dunklen Vorratsschrank.

Jetzt freue ich mich aufs Kochen!

Gastbeitrag von Tina

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