Natürliche Pflanzenstärkung – 5 Bio Gartentipps

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Pflanzenstärkung auf natürliche Weise

Es ist weitläufig bekannt, dass Pflanzen mit einem vernünftigen Pflanzenstärkungsmittel noch besser wachsen, aber auch nachhaltig gegen Schädlinge geschützt werden können. Sollte einmal die Pflanzenstärkung mit Knoblauch nicht mehr funktionieren, gibt es noch eine Reihe anderer Varianten, wie zum Beispiel das Pechnelkenextrakt von Jean Pütz.

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Dieses Mittel fördert sowohl die Abwehrkraft als auch das Wachstum in effektiver Weise, sodass der Einsatz gegen Mehltau und Spitzendürre bei Gurken und gegen Grauschimmel bei Tomaten sinnvoll ist. Wer dieses Pflanzenstärkungsmittel kaufen will, sollte beachten, dass es als Pulver geliefert wird. Ein Teelöffel wird auf einem Liter Wasser vermischt und man trägt es im Anschluss vor allem auf die Blätter und Blüten der Pflanzen auf, nicht etwa auf die Rinde. Im Freiland lässt sich das Präparat in der Zeit von März bis Oktober einsetzen, bei Zimmerpflanzen sogar ganzjährig. Zuletzt kann man Penchelkenextrakt als Beizung von Pflanz- und Saatgut verwenden, was als Vorbeugung gegen Pilzkrankheiten und Schädlinge dient. Natürlich wird auch dadurch das Wachstum sowie die Qualität gefördert. Geeignet ist dieses Pflanzenstärkungsmittel für Rosen, Sträucher, Stauden und Gehölze.

Ackerschachtelhalm als Pflanzenschutz

Tatsächlich dient Ackerschachtelhalm als Pflanzenstärkung, weil das Kraut eine sehr wohltuende Wirkung auf Hauspflanzen hat. Es lässt sich vorbeugend gegen verschiedene Pilzerkrankungen nutzen, so zum Beispiel Schorf, Rost, Mehltau, Kraut- und Knollenfäule. Die enthaltene Kieselsäure sorgt für eine hohe Mineraliendüngung. Sogar gegen Blattfleckerkrankungen und Monilia, aber auch bei Spinnmilben und Lauchmotten zeigt der Ackerschachtelhalm Wirkung. Wichtig ist, dass man die Kräuterbrühe richtig zubereitet. Hierzu kann man das Zinnkraut in getrockneter Form kaufen oder sich ein Flüssigextrakt beziehungsweise ein Konzentrat besorgen.

Natürlich kann auch die frische Pflanze gesammelt und entsprechend getrocknet werden. Die Herstellung ist ganz einfach. Benötigt werden 300 Gramm frischer beziehungsweise 30 Gramm getrockneter Ackerschachtelhalm, welcher dann im 10-Liter-Eimer mit Wasser vermischt und 24 Stunden eingeweicht wird. Natürlich sind auch kleinere Mengen möglich, solang die Proportionen erhalten bleiben. Das fertige Gemisch wird dann am besten bei trockenem und bedecktem Wetter auf gefährdete Hauspflanzen gesprüht. Der Kieselsäureanteil macht den Ackerschachtelhalm zur Pflanzenstärkung, weil er das Eindringen der Pilze in die Pflanze erschwert und sie damit vor Infektionen schützt.

Gärtnerin Pötschke zeigt wie man Ackerschachtelhalmbrühe frisch ansetzt




Wer den Ackerschachtelhalm noch näher kennenlernen möchte der schaut sich dieses Video an:
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Brennesseljauche der Klassiker

Bei der Brennesseljauche handelt es sich nicht nur um eine biologische Pflanzenstärkung, sondern auch um einen effektiven Naturdünger. Der beim Ansetzen entstehende Sud ist eine wahre Alternative zur Chemiekeule gegen Schädlinge, wie zum Beispiel Blattläuse. Das gilt sowohl für Gartenpflanzen als auch Balkon- und Zimmerpflanzen.

Der größte Vorteil ist aber, dass man, um die Brennessel zur Pflanzenstärkung zu nutzen, nichts bezahlen muss. Schließlich wächst sie überall im Überfluss. Das Ansetzen der Jauche funktioniert, indem man einen Holzbehälter mit den frischen Brennesseln und Wasser füllt. Dieses Gemisch lässt man nun einige Tage stehen, wobei tägliches Umrühren für konstante Sauerstoffzufuhr notwendig ist. Irgendwann setzt die Gärung ein, was zur Bildung von Bläschen und Schaum führt, eventuell auch zu unangenehmem Geruch. Nach 2 bis 3 Wochen sollte das Ganze fertig sein. Die Jauche kann nun für alle Pflanzen, aber auch für Rasen eingesetzt werden. Als Stärkung gegen Schädlinge eignet sich die Jauche allerdings nicht. Hierzu muss man den Brennesselsud verwenden, welcher noch nicht gegärt hat, allerdings schon 24 Stunden eingeweicht wurde. Brennesseljauche herstellen ist nicht schwer. Wer sich das ansetzen einer Jauche ersparen möchte, der kann sich Brennesselpulver kaufen.

Beinwell als Pflanzenelexier

Beinwelljauche ist etwas, das in vielen Gärten noch nicht bekannt ist. Dabei kann man mit Beinwell Pflanzen stärken und sogar düngen, wodurch die Pflanzen widerstandsfähiger gegen Schädlingsbefalls und Krankheiten werden. Grund dafür sind viele ökologisch unbedenkliche und wertvolle Inhaltsstoffe wie:

• Kalium,
• Stickstoff,
• Phosphat und
• Spurenelemente.

Heilpflanzenkunde Beinwell hilft bei Rheuma

Wer also eine natürliche Pflanzenstärkung bevorzugt, ist mit dem Klosterkraut Beinwell gut beraten. Zum Ansetzen der Jauche benötigt man ca. 1 Kilogramm Blätter, die grob zerkleinert und zusammen mit 10 Liter Wasser in ein Kunststoffbehältnis gegeben werden. Diese Jauche wird nun einmal täglich umgerührt, bis sie gegoren ist. Zu erkennen ist da am Geruch. Im Folgenden kann sie in einem Mischverhältnis von 1:10 eingesetzt werden, wobei sie nur zum Einsatz auf dem Pflanzenboden geeignet ist, niemals direkt auf der Pflanze. Die scharfe Jauche könnte sonst Schäden anrichten. Sie eignet sich als Pflanzenstärkungsmittel für Tomaten und Zucchinis, aber auch für viele weitere Gartenpflanzen. Beinwell ist aber nicht nur bei Pflanzen sehr wirksam, bietet auch einen großen Anwendungsbereich in der Heilpflanzenkunde. Dazu ein sehr interessantes Buch: Beinwell ein großes Geschenk der Natur >>> Hier klicken <<<

Das natürliche Wundermittel Algenextrakt

Eine weitere Möglichkeit ist die Pflanzenstärkung mit Algen. Das Pflanzenstärkungsmittel von Neudorff oder anderen Anbietern eignet sich als Blumen-Dünger und wird als organisch-mineralischer NPK-Dünger in Flüssigform verkauft. Forscher schätzen, dass das Meer ca. 2 Millionen unterschiedliche Algenarten enthält, wodurch ein riesiges Potenzial zum Düngen von Kulturböden entsteht. Die bereits erforschten Arten haben sich vielfach als Pflanzenstärkung bewähren können, was an einer hohen Konzentration von Mineralstoffen, Cytokininen, Vitaminen und Phytohormonen liegt. Durch die Anwendung des Algenextrakts gewinnen die Pflanzen die Fähigkeit, sich selbstständig gegen abiotische und biotische Stressfaktoren zu wehren.


Es kommt zu einem Zusammenspiel verschiedener Mechanismen, die in der Pflanze zur erfolgreichen Abwehr vieler Pflanzenpathogene führen. Die enthaltenen Biostimulanzien sind wahre Stärkungsprodukte für die Pflanzen, wofür es lediglich notwendig ist, sie zu besprühen. Als Folge kommt es zu einer verbesserten Toleranz gegen unterschiedliche Stressfaktoren. Somit gehört Algenextrakt auf jede Pflanzenstärkungsmittel Liste.

 

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