Spielturm im Garten – Worauf sollte man achten!

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Kinderspiele im Hausgarten

Ich als Vater von 2 Kindern und Balkongärtner habe es mir zum Ziel gesetzt bald einen eigenen Garten zu haben und dort sollte kein Spielturm für meine 2 Mädchen fehlen. Jedoch bis es soweit ist, bereite ich mich schonmal vor und zeige euch auf welche Dinge man aufpassen muss wenn man sich so einen Spielturm für Kinder zulegt.

Kinder klettern und rutschen gern. Auf einem Kinderspielturm können sie ihren Bewegungsdrang voll ausleben. Deshalb ist die Anschaffung eines Spielturms eine sinnvolle Investition. Für die Standortwahl im eigenen Garten gibt es jedoch einiges zu beachten.

Spielturm nicht direkt unter Bäumen aufstellen

Ein sonniger bis halbschattiger Platz ist für die Platzierung von Spieltürmen ideal. Direkt unter Bäumen sollten sie jedoch nicht aufgestellt werden. Abgesehen davon, dass den Kindern herabstürzende Früchte auf den Kopf fallen könnten, macht vom Baum fallendes Laub bei Nässe die Flächen auf und rund um den Spielturm rutschig. Die Kinder könnten beim Toben ausgleiten. Letztlich sammeln sich auf Fallobst häufig Wespen an, die die Kleinen stechen, wenn sie versehentlich auf sie treten.

Abstand halten von Giftpflanzen

Spieltürme werden nicht in der Nähe von Giftpflanzen aufgestellt. Am besten eignet sich ein abgegrenztes Areal im Garten, das ausschließlich zum Spielen gedacht ist. Es kann mit Naschobst-Sträuchern, beispielsweise Johannisbeeren, eingefasst sein. Auch Blumen dürfen den Bereich begrenzen. Allerdings müssen auch diese ungiftig sein. Gänseblümchen, Kapuzinerkresse, Gewürztagetes und Hornveilchen bieten sich unter anderem an. Ihre Blüten können sogar gegessen werden.

Den Nachbarn ihre Ruhe gönnen

Hinsichtlich der Grenzbebauung gibt es für Spieltürme keine gesetzlichen Vorschriften. Dennoch ist es um des guten Friedens willen sinnvoll, den Spielturm nicht direkt am Gartenzaun zum Nachbargrundstück aufzustellen. Schließlich möchten andere Menschen ihren Garten zu Erholungszwecken aufsuchen. Übermäßige Lärmbelästigungen, über den Zaun geschossene Bälle sind nur zwei Beispiele für Zwischenfälle, von denen sich die Nachbarn gestört fühlen könnten.

Keine scharfen Ecken und Kanten rund um den Spielturm

Wenn die Kinder spielen, werden sie sich nicht ausschließlich auf dem Spielturm aufhalten. Sie laufen um ihn herum, springen von den Plattformen ab, rutschen herunter oder seilen sich ab. Aus diesem Grunde sollte rund um den Spielturm ein Freiraum von mindestens zwei Metern bleiben. Damit die Kinder bei eventuellen Abstürzen weich fallen, wird die Freifläche großzügig mit Sand oder Kies abgedeckt. Auch ein dichter Rasen fängt eventuelle Stöße ab. Rasenkanten, Beeteinfassungen oder andere Elemente, an denen sich die Kinder beim Spielen verletzen könnten, dürfen nicht verwendet werden.

Standsicherer Untergrund wichtig

Damit der Spielturm sicher steht, benötigt er einen ebenen und festen Untergrund. Beim Ausrichten kommt die Wasserwaage zum Einsatz, damit der Wind den Turm nicht kippen kann. Außerdem ist eine Bodenverankerung Pflicht. Häufig gehört diese nicht zum Lieferumfang. Bei der Auswahl ist darauf zu achten, dass die Pfosten passgenau in die Hülsen eingelassen werden können. Die Schraubenköpfe sollten versenkt werden.   

Fazit:

Man hätte es kaum gedacht das es soviel zu beachten gibt, bevor man im Garten einen Spielturm für Kinder aufstellt. Tolle Vergleiche und Empfehlungen für den besten Spielturm gibt es einige im Internet und Onlineshops. Wichtig dabei ist, dass man sich auf die Kundenkommentare von Eltern verlässt, da diese ja schon Erfahrungen mit dem jeweiligen Spielturm gesammelt haben. So wünsche ich euch auch viel Spass beim aufbauen und hüpfen!

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